Zum Inhalt der Seite

Bundesweit Warnstreiks an Schulen

Dresden/Potsdam. Mit den bislang bundesweit größten Warnstreiks an Schulen haben die Gewerkschaften am Dienstag ihre Proteste im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder fortgesetzt. In Sachsen kam es nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) an etwa 80 Prozent der Schulen zu Unterrichtsausfällen. Arbeitsniederlegungen gab es auch in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Knapp 20000 Beschäftigte nahmen an Kundgebungen in Dresden, Erfurt und Potsdam teil. In Potsdam beginnt am heutigen Mittwoch die dritte Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaften wollen unter anderem Gehaltserhöhungen im Gesamtvolumen von fünf Prozent durchsetzen.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2011, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!