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Prozeßauftakt gegen »Terrorhelfer«
Berlin. Das Kammergericht Berlin verhandelt seit Freitag gegen
einen mutmaßlichen »Terrorhelfer«. Die
Bundesanwaltschaft wirft dem 32jährigen vor, mit Geldspenden
terroristische Vereinigungen im Ausland unterstützt zu haben.
Im November und Dezember 2009 habe der Berliner den Gruppen
»Islamische Jihad Union« (IJU) und »Deutsche
Taliban Mujahideen« (DTM) knapp 1400 Euro zukommen
lassen.
Der Bundesanwaltschaft zufolge wurde das Geld über einen Mittelsmann in der Türkei überwiesen und war für die Ausbildung von Kämpfern und »Märtyrern« in Afghanistan bestimmt. Zu Prozeßbeginn gab der Angeklagte zu, Geld für Kriegswaisen, aber auch für Waffen gesammelt und für den Kampf der Taliban überwiesen zu haben. Er habe sich »auf einem Irrweg befunden«, sagte er.
(dapd/jW)
Der Bundesanwaltschaft zufolge wurde das Geld über einen Mittelsmann in der Türkei überwiesen und war für die Ausbildung von Kämpfern und »Märtyrern« in Afghanistan bestimmt. Zu Prozeßbeginn gab der Angeklagte zu, Geld für Kriegswaisen, aber auch für Waffen gesammelt und für den Kampf der Taliban überwiesen zu haben. Er habe sich »auf einem Irrweg befunden«, sagte er.
(dapd/jW)
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