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Privatinsolvenzen auf Rekordniveau

Hamburg. Mit 139110 Fällen in Deutschland (plus 6,4 Prozent bzw. 8412 Fälle mehr gegenüber 2009) erreichte die Zahl der Privatinsolvenzen 2010 ein neues Rekordniveau. Das geht aus dem am Mittwoch vorgestellten Schuldenbarometer der Wirtschaftsauskunftei Bürgel hervor. Besonders stark stieg im Jahresvergleich die Überschuldung in der Altersgruppen der 18- bis 25jährigen, und zwar um 27 Prozent. Für 2011 seien ähnliche Zahlen zu erwarten, erklärte Bürgel-Geschäftsführer Norbert Sellin. Bezogen auf die Einwohnerzahl führt Bremen mit 307 Fällen pro 100000 die Statistik an. Es folgen Niedersachsen (230), Schleswig-Holstein (225) und das Saarland (212). Am besten stehen die südlichen Bundesländer da: Bayern (125), Baden-Württemberg (136) und Thüringen (137) verzeichnen die geringsten Werte. Hauptursachen für Privatinsolvenz sind der Auskunftei zufolge Arbeitslosigkeit, dauerhaftes Niedrigeinkommen, gescheiterte Selbständigkeit sowie die Trennung vom Partner. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2011, Seite 4, Inland

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