Zum Inhalt der Seite

Ude verärgert über NOlympia-Begehren

München. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hat die Gegner der Bewerbung Münchens um die Olympischen Winterspiele 2018 scharf angegriffen. Es gehe den Kritikern nur darum, »Sand ins Getriebe zu werfen«, sagte der Politiker im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Das Netzwerk »NOlympia« hatte am Dienstag ein Bürgerbegehren in der Olympia-Außenstelle Garmisch-Partenkirchen auf den Weg gebracht. Das Begehren soll zu einem Bürgerentscheid und damit dazu führen, die Rechtswirksamkeit sämtlicher von der Gemeinde bereits unterzeichneter Verträge in bezug auf die Spiele 2018 zu prüfen. Diese Zielsetzung sei »unfaßbar« und »das Obskurste, was mir je untergekommen ist«, so Ude weiter. (sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2011, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!