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Krise kostet mehr Portugiesen den Job

Lissabon. Die Wirtschaftskrise in Portugal kostet immer mehr Menschen den Arbeitsplatz. Im vierten Quartal waren 11,1 Prozent aller Portugiesen im arbeitsfähigen Alter ohne Job, wie das nationale Statistikamt am Mittwoch mitteilte. Im Sommer waren es noch 10,9 Prozent, vor einem Jahr 10,1 Prozent. Insgesamt waren damit 619000 Menschen ohne feste Stelle. Die Arbeitslosigkeit in dem Land ist derzeit so hoch wie seit mindestens zwei Jahrzehnten nicht mehr.

Portugal gehört zu den zusätzlich geschwächten Staaten mit hoher öffentlicher Verschuldung. An den Märkten halten sich Spekulationen, das Land könnte auf Hilfe aus dem Euro-»Schutzschirm« angewiesen sein.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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