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Folgen des ­Unvermeidbaren

Im Zuge des Klimawandels ist hierzulande ab dem Jahr 2040 mit der starken Zunahme extremer Niederschläge zu rechnen. Vor allem in den Städten drohen mehr Schäden durch Überschwemmungen. Das stellten vier Behörden am Dienstag als Ergebnis einer gemeinsamen Studie vor: das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das Umweltbundesamt (UBA), der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das Technische Hilfswerk (THW). Zunächst sind extremen Niederschläge in küstennahen Gebieten zu rechnen. Für die Wintermonate »erwarten wir bis zum Jahr 2100 in weiten Teilen Deutschlands mehr Starkniederschläge«, erklärte DWD-Vizepräsident Paul Becker. Nach Einschätzung des UBA-Präsidenten Jochen Flasbarth »erhöhen die Ergebnisse den Handlungsdruck, die Vorsorge gegenüber den Folgen des unvermeidbaren Klimawandels zu verstärken«. BBK-Präsident Christoph Unger nannte »die Anpassung an den Klimawandel eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe«.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2011, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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