Zum Inhalt der Seite

Leiharbeiter klagen höhere Löhne ein

Hamburg. Die ersten Leiharbeiter ziehen vor Gericht, um ihre Ansprüche auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit durchzusetzen. Allein in Hamburg wollen aktuell 20 Kollegen rückwirkend Lohn einfordern. Sie waren in Unternehmen beschäftigt, die Tarifverträge mit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) vereinbart hatten, berichtete das Hamburger Abendblatt (Mittwochausgabe) unter Berufung auf die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Das Bundesarbeitsgericht hatte die CGZP Mitte Dezember für tarifunfähig erklärt. Bundesweit haben laut ver.di 350000 bis 400000 Leiharbeiter gute Chancen auf Erstattung vorenthaltener Löhne. Je nach Art und Länge des Einsatzes seien Rückzahlungen zwischen 7000 und 10000 Euro pro Jahr möglich. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2011, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!