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Tarifkompromiß bei Berlitz-Sprachschulen

Frankfurt/Main. Die Tarifverhandlungen mit den Berlitz-Sprachschulen sind am Dienstag mit dem Abschluß von zwei Verträgen zu Ende gegangen. Dies teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit. Bei der GEW-Mitgliederbefragung dazu habe sich eine Zustimmung von über 75 Prozent der Beschäftigten gezeigt. GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad erklärte, das Ergebnis sei trotz der erreichten Verbesserungen ein »hartes Brot für die Beschäftigten«. Sie kritisierte noch einmal die Unternehmensstrategie der Umwandlung von Beschäftigungsverhältnissen in Honorarverträge.

Im Rahmen eines tariflichen Sozialplans wurde die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen auf höchstens 20 begrenzt. Der Plan enthält zudem einen besonderen Kündigungsschutz für langjährig Beschäftigte. Durch einen neuen Manteltarif werden die Gehälter für ein Jahr abgesenkt.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2011, Seite 2, Inland

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