-
08.02.2011
- → Inland
Gaseinschlüsse im geplanten Endlager
Gorleben. Im Salzstock Gorleben darf nach Ansicht von Greenpeace
keinesfalls ein Endlager für Atommüll eingerichtet
werden. Der vorgesehene Bereich im Salzstock sei »offenbar
komplett von Gaseinschlüssen durchzogen«, berichtete die
Umweltorganisation am Montag unter Berufung auf bislang
unveröffentlichte Untersuchungsberichte der Bundesanstalt
für Geowissenschaften und Rohstoffe, die jetzt im Auftrag von
Greenpeace ausgewertet wurden. Eine sichere Lagerung des Mülls
in Gorleben sei daher unmöglich, entsprechende Pläne
müßten sofort aufgegeben werden, forderte Greenpeace.
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland