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Regierung weitet Überprüfungen aus
Halle. Die von der schwarz-gelben Koalition geplante
Verlängerung von Überprüfungen im öffentlichen
Dienst auf eine frühere Zusammenarbeit mit dem Ministerium
für Staatssicherheit der DDR (MfS) über das Jahr 2011
hinaus soll am kommenden Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligt
werden. Das kündigte der FDP-Berichterstatter im
zuständigen Bundestagsausschuß für Kultur und
Medien, Reiner Deutschmann, in der Mitteldeutschen Zeitung
(Samstagausgabe) an. Der Entwurf sehe vor, die
Überprüfungen bis 2019 zu ermöglichen. Zudem solle
der Personenkreis ausgeweitet werden auf Beamte und Angestellte in
leitenden Funktionen ab der Gehaltsstufe A 13 (Schulleiter
aufwärts); bisher sind lediglich Behördenleiter
betroffen. Deutschmann zufolge sollen schließlich »auch
Mitarbeiter kontrolliert werden können, die in Unternehmen
arbeiten, die sich zu über 50 Prozent in staatlicher oder
kommunaler Hand befinden«. Darunter würde etwa die
Deutsche Bahn AG fallen. (dapd/jW)
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