Zum Inhalt der Seite

Empörung über Streikpläne der GDL

Berlin. Die angekündigten Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Berliner S-Bahn haben bei Landespolitikern für regelrechte Wutausbrüche gesorgt. Die GDL würde »mit dem Feuer spielen« und die Solidarität der ohnehin gebeutelten Fahrgäste mit den Beschäftigten aufs Spiel setzen, erklärte FDP-Frak­tionschef Christoph Meyer. Auch SPD und CDU verlangten von der GDL einen Streikverzicht in Berlin.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2011, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!