Zum Inhalt der Seite

Demonstrant stirbt nach Polizeiprügel

Khartum. Ein sudanesischer Demonstrant, der bei Protesten gegen die Regierung am Sonntag von der Polizei geschlagen worden war, ist an seinen Verletzungen gestorben. Der Student sei in der Nacht zu Montag im Krankenhaus von Omdurman nahe der Hauptstadt Khartum gestorben, sagte ein Aktivist, der bei den Protesten dabei war, der Nachrichtenagentur AFP. Nach dem Tod des Mannes, der in einem regierungskritischen Forum im Internetnetzwerk Facebook umgehend als »Märtyrer« bezeichnet wurde, habe die Regierung die Islamische Universität in Omdurman sowie die Al-Ahlia-Universität geschlossen, fügte der Demonstrant hinzu. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!