-
31.01.2011
- → Kapital & Arbeit
Vorwürfe gegen adidas und Puma
Hamburg. Für die beiden größten deutschen
Sportartikelhersteller adidas und Puma müssen Arbeiterinnen in
El Salvador nach Informationen des Spiegels offenbar unter
unwürdigen Bedingungen arbeiten. Das Hamburger
Nachrichtenmagazin beruft sich auf eine Studie der US-Organisation
National Labor Committee: Demzufolge waren beim Zulieferer Ocean
Sky Wochenschichten von über 60 Stunden Normalität. Die
rund 1500 Beschäftigten hätten bei rund 37 Grad Celsius
unter Kameraüberwachung im Akkord produzieren müssen
– so etwa Trikots für Puma und die adidas-Tochter
Reebok.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit