-
25.01.2011
- → Feuilleton
Aus der Gauck-Behörde
Der Mann, den 2010 manche zum Bundespräsidenten wählen
wollten, bekommt 2011 eine Art Trostpreis: Joachim Gauck
erhält in diesem Jahr den Ludwig-Börne-Preis. Die
Auszeichnung wird am 5. Juni in der Frankfurter Paulskirche
verliehen. Über die Vergabe des Preises entscheidet
traditionell ein einzelner, jährlich wechselnder Preisrichter.
In diesem Jahr war das der Hamburger Journalist und SPD-Politiker
Michael Naumann. Zu den bisherigen Trägern des
Börne-Preises gehören unter anderen solche Sportskanonen
wie Frank Schirrmacher, Rudolf Augstein und Hans Magnus
Enzensberger. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton