-
11.01.2011
- → Ausland
Seoul will nicht mit Pjöngjang reden
Seoul. Südkorea hat am Montag das jüngste
Gesprächsangebot der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik
als »nicht aufrichtig« zurückgewiesen. Das Angebot
Pjöngjangs von Samstag zur Aufnahme von Unterredungen in den
nächsten Wochen könne nicht als aufrichtiges Angebot zum
Dialog betrachtet werden, sagte der Sprecher des
südkoreanischen Vereinigungsministeriums Chun Hae Sung. Der
Norden müßte zuerst beweisen, daß es ihm ernst mit
der Aufgabe seines Nuklearprogramms sei. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland