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Abschiebestopp für Roma gefordert

Berlin. Die Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International, Monika Lüke, hat von Bund und Ländern einen Abschiebestopp von Roma ins Kosovo gefordert. Die mehr als 10000 ausreisepflichtigen Roma erwarteten im Kosovo »menschenrechtliche Gefahren«, sagte Lüke der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Sie könnten sich nicht registrieren lassen und daher ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Außerdem hätten sie kaum Zugang zu Ärzten und fänden häufig auch keine Wohnung. Dennoch würden die deutschen Bundesländer, mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen, weiterhin Roma ins Kosovo abschieben, kritisierte Lüke. »Das ist ungeheuerlich.« (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2010, Seite 5, Inland

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