-
24.12.2010
- → Feminismus
Irak: Protest gegen Männerclique
Bagdad. Der irakische Ministerpräsident Nuri Al-Maliki und
sein neues Kabinett haben am Mittwoch die Arbeit aufgenommen,
obwohl noch immer 17 von 42 Ressorts unbesetzt sind. Politikerinnen
und Frauenrechtlerinnen protestierten unterdessen gegen die
Besetzung ausschließlich mit Männern. Alle Fraktionen
hätten »ihr Wahlversprechen gebrochen, Frauen in den
Entscheidungsprozeß einzubeziehen, auch meine eigene
Partei«, sagte Majsun Al-Damluji, eine Sprecherin der
säkularen Al-Irakija-Liste, Presseberichten zufolge. Al-Maliki
hatte am Dienstag versprochen, bei der Ernennung der restlichen 17
Minister würden auch Frauen zum Zuge kommen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus