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Pakistan: 17 Tote nach Selbstmordanschlag

Peschawar. Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Markt im Nordwesten Pakistans sind am Mittwoch mindestens 17 Menschen getötet und weitere 25 verletzt worden. Nach Polizeiangaben richtete sich der Angriff eines minderjährigen Attentäters in der Garnisonsstadt Kohat gegen einen als Taliban-Gegner bekannten Stammesführer. Die Bombe sei in der Nähe eines Geschäfts des Taliban-kritischen Stammesältesten Malik Hassan gezündet worden und habe sowohl das Gebäude als auch umstehende Fahrzeuge beschädigt, teilte die Polizei in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa mit. Der Attentäter sei zwischen 15 und 16 Jahren alt gewesen. Unter den Opfern befanden sich den Angaben zufolge auch drei Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2010, Seite 2, Ausland

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