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Weniger Einkommen in Ostdeutschland

Wiesbaden. Die privaten Haushalte in Deutschland hatten im Jahr 2008 im Durchschnitt jeden Monat ein Nettoeinkommen von 2914 Euro zur Verfügung. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit. Alleinerziehende verfügen durchschnittlich nur über 845 Euro im Monat. Wie die Statistiker herausfanden, ging zuletzt die Schere der Einkommen zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands wieder auseinander, nachdem es vorher eine allmähliche Annäherung gegeben hatte. So hatten die Haushalte in den neuen Ländern im Jahr 2008 mit 2292 Euro im Schnitt einen Euro weniger zur Verfügung als bei der letzten Stichprobe fünf Jahre davor. Dagegen erhöhte sich das Nettoeinkommen im Westen in diesem Zeitraum um 99 Euro auf 3056 Euro. Das Einkommen im Osten lag damit bei 75 Prozent des West-Einkommens. Die Stichprobe basiert auf der Befragung von etwa 60000 Haushalten. In die Erhebung fließen neben Lohneinkommen auch Transferleistungen wie Hartz IV oder Kindergeld sowie Einkünfte aus Kapitalanlagen ein. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2010, Seite 4, Inland

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