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Qantas geht gegen Rolls-Royce vor

Sydney. Nach der gefährlichen Triebwerkspanne bei einem Airbus A380 Anfang November hat die australische Fluggesellschaft Qantas rechtliche Schritte gegen den Motorenbauer Rolls-Royce eingeleitet. Das Unternehmen habe eine Klageschrift eingereicht und eine Verfügung eines australischen Bundesgerichtes erreicht, teilte Qantas am Donnerstag mit. Dies sei ein erster Schritt, um Rolls-Royce verklagen zu können, falls eine Einigung mit dem Motorenhersteller nicht zustande komme. Australische Ermittler hatten kurz zuvor ein »großes Sicherheitsproblem« bei den Motoren von Rolls-Royce konstatiert. Dieses hätte zu »einem katastrophalem Triebwerksausfall« führen können, hieß es in dem Untersuchungsbericht der australischen Flugsicherheitsbehörde. Der britische Motorenhersteller Rolls-Royce sei bereits informiert worden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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