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Goethe und Hartz

Hinter dem Titel »Parasitäre Symbiosen: J.W. Goethe – Hartz IV« verbergen sich Vortrag, Film und Gespräch von und mit Wolfgang Müller und Hartmut Andryczuk. Wird heute um 19 Uhr im HAU 1 in Berlin vorgeführt, im Rahmen des Festivals »Zellen – Life Science – Urban Farming«. Bekantlich gründete der Berliner Künstler Wolfgang Müller 1998 in Reykjavik das erste private Goethe-Institut der Welt, was dem deutschen staatlichen Goethe-Institut gar nicht gefiel. Auf dessen humorfreies Betreiben mußte Müller 2001 sein Projekt in Walther-von-Goethe-Foundation umbenennen. Hartmut Andryczuk ist Verleger von Künstlerbüchern und arbeitet als Gärtner mit Langzeitarbeitslosen. Seiner These nach verändert Hartz IV »nicht nur die soziale Interaktion, sondern auch die Gartenkultur«.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2010, Seite 12, Feuilleton

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