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Vergiftung bei iPhone-Montage

Sydney. In China sind einem Medienbericht zufolge Arbeiterinnen bei der Herstellung von Produkten für den US-Computerbauer Apple einer gefährlichen Chemikalie ausgesetzt worden. Der australische Sender ABC berichtete am Dienstag, die Gruppe von Frauen habe über Monate in einem Krankenhaus in der ostchinesischen Stadt Suzhou behandelt werden müssen, nachdem sie die chemische Verbindung n-Hexan eingeatmet hätten. Ein Journalist des Senders nahm demnach Kontakt zu den Frauen auf. Sie berichteten von Lähmungserscheinungen, nachdem sie eigenen Angaben zufolge Apple-Laptops und das Multimedia-Handy iPhone mit dem Logo des US-Herstellers beklebten.

Den Namen der Fabrik in Suzhou und den Zeitraum, in dem die Frauen der Chemikalie ausgesetzt gewesen sein sollen, nannte ABC nicht. Ein Apple-Sprecher sagte, daß das Unternehmen strikte Anforderungen an die Arbeitsplatzsicherheit sämtlicher Zulieferer habe.
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Arbeitsrechtler hatten zuletzt wiederholt die schlechten Bedingungen in chinesischen Fabriken bei der Herstellung von Produkten für Apple beklagt. Die Menschen dort müßten bei niedriger Bezahlung und unter hohem Druck viele Überstunden leisten. Zuletzt geriet der weltgrößte Elektronikhersteller

Foxconn, der auch einer der wichtigsten Zulieferer für den iPhone-Hersteller ist, wegen einer Serie von Selbstmorden von Arbeitern in die Kritik. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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