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Unglücklich durch Gleichberechtigung?

Berlin. »Neue und alte Ungleichheiten an den Schnittstellen von Geschlecht, Sexualität, Status, Identität und Differenz« sollen auf einem von der Bundeszentrale für politische Bildung veranstalteten Kongreß mit prominenten Teilnehmerinnen diskutiert werden. Titel der Veranstaltung, die vom 28. bis 30. 10. in Berlin (dbb Forum, Friedrichstraße 169/170) stattfindet: »Das flexible Geschlecht. Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie«. Referentinnen sind u.a. die US-Autorin Susan Pinker (»The Sexual Paradox«, Auseinandersetzung damit im Text zu biologistischen Debatten in der jW-Feminismus-Beilage vom 3.3.10), die israelische Soziologin Eva Illouz und die deutsche Autorin und Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel. (jW)

Programm und Anmeldung: www.bpb.de/veranstaltungen/8CT3BB
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2010, Seite 15, Feminismus

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