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Warnung vor Kältetod von Obdachlosen

Essen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungslosenhilfe fordert insbesondere kleine und mittelgroße Städte auf, Obdachlosen für den Winter ausreichende Hilfsangebote zu machen. Sollte es ein so langer und kalter Winter wie der vergangene werden, sei eine hohe Zahl an Kältetoten nicht unwahrscheinlich, sagte BAG-Geschäftsführer Thomas Specht der in Essen erscheinenden Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung (Montagausgabe). Im vergangenen Winter seien mindestens 13 Menschen erfroren. Specht appelliert an die Städte, den Obdachlosen ein Dach über dem Kopf zu bieten, Bahnhöfe geöffnet zu lassen und Wärmemobile einzusetzen. (ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2010, Seite 2, Inland

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