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Bundesweit Streiks im Handelssektor

Berlin. Am Freitag haben bundesweit mehr als 5.000 Beschäftigte des Einzel-, Groß- und Außenhandels für mehr Lohn gestreikt. Gegenwärtig böte die Kapitalseite »3,5 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten«, womit nicht mal die Inflation ausgeglichen würde, rief Verdi am Mittwoch zu diesen »ersten Streiks an der Kasse« auf. Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Lohn für rund 5,2 Millionen Beschäftigte. Da die Konzerne »kaum noch Vollzeitstellen ausschreiben«, werde im Handel oft »unfreiwillig« Teilzeit gearbeitet, so dass die Preiserhöhungen »um so härter« einschlügen, betonte Fachbereichsleiterin Silke Zimmer. Laut dem Handelsverband Deutschland waren am Freitag keine Auswirkungen zu spüren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2026, Seite 4, Inland

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