-
18.10.2010
- → Inland
Hochwasser spülte Geld in den Osten
München. Die schweren Hochwasser in Sachsen, Sachsen-Anhalt
und Brandenburg haben nach Berechnungen des
Wirtschaftswissenschaftlers Ulrich Blum den ostdeutschen
Ländern ökonomisch eher genutzt als geschadet.
Versicherungsleistungen und Hilfsgelder von rund vier Milliarden
Euro seien nach der großen Flut im Jahr 2002 nach Sachsen
gelangt, sagte der Präsident des Instituts für
Wirtschaftsforschung Halle dem Nachrichtenmagazin Focus. Nach den
jüngsten Überflutungen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt
sei der Effekt jetzt nahezu vergleichbar. (dpad/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland