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Hochgespieltes Scheinproblem
Berlin. Die »Integrationsverweigerung« ist ein
politisch bewußt hochgespieltes Scheinproblem, wie Zahlen aus
Niedersachsen belegen. Demnach haben in diesem Bundesland nur 3,8
Prozent der vorgesehenen Teilnehmer den obligatorischen Sprachkurs
ohne ausreichenden Grund entweder nicht angetreten oder vorzeitig
beendet. Nur in 2,6 Prozent aller Fälle seien Sanktionen
angedroht oder verfügt worden, berichtet der Spiegel in seiner
neuesten Ausgabe.
Die Bundesregierung will sich dem Bericht zufolge jetzt Klarheit über die bundesweite Dimension der »Integrationsverweigerung« verschaffen. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) erwarte bis Mitte der Woche das Ergebnis einer Umfrage bei allen Bundesländern. (AFP/jW)
Die Bundesregierung will sich dem Bericht zufolge jetzt Klarheit über die bundesweite Dimension der »Integrationsverweigerung« verschaffen. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) erwarte bis Mitte der Woche das Ergebnis einer Umfrage bei allen Bundesländern. (AFP/jW)
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