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Studie: Foxconn beutet Arbeiter aus

Schanghai. Der durch eine Serie von Selbstmorden in die Kritik geratene weltgrößte Elektronikhersteller Foxconn beutet einer Studie zufolge seine Arbeiter systematisch aus. Foxconn zwinge seine Mitarbeiter zu Überstunden und nutze seine Praktikanten aus, berichtete die Wirtschaftszeitung China Business News am Freitag unter Berufung auf eine Umfrage unter Mitarbeitern des Konzerns. Die Arbeiter in den chinesischen Fabriken leisten demnach im Schnitt 83,2 Überstunden im Monat, mehr als doppelt so viele wie gesetzlich erlaubt.

Die im Rahmen der Studie befragten Arbeiter warfen Foxconn demnach vor, geleistete Überstunden nicht angemessen zu bezahlen und studentische Praktikanten zu zwingen, mehr als die gesetzlichen acht Stunden zu arbeiten. Zudem verordne das Unternehmen unangebrachte medizinische Vorsorgeuntersuchungen für die Angestellten, die dabei schädlichen Substanzen ausgesetzt seien. Foxconn, einer der wichtigen Zulieferer für westliche Konzerne wie den iPhone-Hersteller Apple oder den Computeranbieter Dell, äußerte sich zunächst AFP gegenüber nicht zu der Studie. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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