Zum Inhalt der Seite

Türkei und China verzichten auf Dollar

Istanbul. Die Türkei und China wollen bei ihren Handelsbeziehungen auf den US-Dollar verzichten. Künftig werde der Handel in türkischer Lira und chinesischem Yuan abgewickelt, teilte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Freitag nach einem Gespräch mit seinem chinesischen Kollegen Wen Jiabao in Ankara mit. Ähnliche Vereinbarungen zum Verzicht auf den Dollar hatte die Türkei bereits mit Rußland und dem Iran getroffen.

Wie Erdogan weiter mitteilte, streben die Türkei und China zudem eine Verdreifachung ihres Handels von einem derzeitigen Volumen von 17 Milliarden Dollar im Jahr auf 50 Milliarden im Jahr 2015 an. Im Jahr 2020 soll das Handelsvolumen 100 Milliarden Dollar betragen.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!