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Exbanker Kerviel muß ins Gefängnis

Paris. Ein Pariser Gericht hat den französischen Finanzjongleur Jérôme Kerviel am Dienstag zur Höchststrafe von fünf Jahren Haft verurteilt, davon drei auf Bewährung. Außerdem muß der 33jährige der Société Générale die 4,9 Milliarden Euro zurückzahlen, die die Großbank durch seine Spekulationen 2008 verlor. Damit folgte Richter Dominique Pauthe weitgehend der Forderung der Staatsanwaltschaft, die fünf Jahre Gefängnis, davon eines auf Bewährung, gefordert hatte. Die Vorgesetzten Kerviels und das Topmanagement wollen von den Geschäften ihres Angestellten innerhalb des Geldhauses nichts gewußt haben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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