-
04.10.2010
- → Kapital & Arbeit
HRE kann wieder Geschäfte machen
München. Der verstaatlichte Immobilienfinanzierer Hypo Real
Estate (HRE) hat die Auslagerung nicht-strategienotwendiger
Geschäftsbereiche und Risikopositionen in eine »Bad
Bank« (schlechte Bank) beendet. Wie der Sonderfonds
Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) am Sonntag mitteilte, sind
Vermögenswerte im Nominalwert von rund 173 Milliarden Euro auf
die FMS Wertmanagement übertragen worden. Die HRE, deren
Geschäft erst kürzlich durch weitere 40 Milliarden Euro
Staatsgarantie abgesichert wurde, kann jetzt unbelastet von
»faulen Papieren« wieder Geschäfte machen. Die
stecken in der »Bad Bank« - für deren Verluste
letztlich auch der Steuerzahler aufkommt. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
