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Zweifel an Höhe der Atomsteuer
Hamburg. Die Einnahmen aus der neuen Steuer auf Atomstrom
könnten niedriger ausfallen, als von der Bundesregierung
behauptet. Anstelle des eingeplanten Aufkommens von 2,3 Milliarden
Euro pro Jahr sei mit höchstens 1,5 bis zwei Milliarden Euro
zu rechnen. Das geht aus einer Analyse der Grünen hervor, die
die Kalkulation von CDU/CSU und FDP nachgerechnet haben, wie die
Financial Times Deutschland (Donnerstagausgabe) berichtet. Die
Kernbrennstoffsteuer, die am Dienstag vom Kabinett beschlossen
wurde, könnte damit ein Loch in das Sparpaket reißen.
Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte dagegen, daß man
davon ausgehe, daß die eingeplanten 2,3 Milliarden Euro
erreicht werden. (dapd/jW)
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