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Zweifel an Höhe der Atomsteuer

Hamburg. Die Einnahmen aus der neuen Steuer auf Atomstrom könnten niedriger ausfallen, als von der Bundesregierung behauptet. Anstelle des eingeplanten Aufkommens von 2,3 Milliarden Euro pro Jahr sei mit höchstens 1,5 bis zwei Milliarden Euro zu rechnen. Das geht aus einer Analyse der Grünen hervor, die die Kalkulation von CDU/CSU und FDP nachgerechnet haben, wie die Financial Times Deutschland (Donnerstagausgabe) berichtet. Die Kernbrennstoffsteuer, die am Dienstag vom Kabinett beschlossen wurde, könnte damit ein Loch in das Sparpaket reißen. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte dagegen, daß man davon ausgehe, daß die eingeplanten 2,3 Milliarden Euro erreicht werden. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2010, Seite 4, Inland

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