-
24.09.2010
- → Sport
Tradition und Hygiene
Neu-Delhi. Die Commonwealth Games der britischen Kronkolonien sind
nicht totzukriegen. Oder doch? Am 3. Oktober sollen sie in
Neu-Delhi beginnen. Am Donnerstag berief Indiens Premierminister
Manmohan Singh wegen ausufernder Schwierigkeiten eine Krisensitzung
seiner Regierung ein. Nach Kanada und Schottland verschob auch
Neuseeland die Anreise seiner Teilnehmer. »Es geht uns nicht
um Komfort«, erklärte NOK-Präsident Mike Stanley,
»sondern einzig und allein um Sicherheit und Hygiene.«
Australiens Ministerpräsidentin Julia Gillard erklärte,
es bleibe »wegen der vielfältigen Bedenken jedem Aktiven
persönlich (überlassen), ob er teilnehmen will«.
Abgesagt haben bereits die Weltmeister Usain Bolt (Jamaika),
Phillips Idowu (England, Dreisprung) und Dani Samuels (Australien,
Diskus) abgesagt. (sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport
