-
14.09.2010
- → Kapital & Arbeit
AKW: Töpfer warnt vor langer Laufzeit
Berlin. Der frühere Bundesumweltminister und spätere
Leiter des UN-Umweltprogramms (UNEP), Klaus Töpfer (CDU), hat
vor einer deutlichen Verlängerung der AKW-Laufzeiten in
Deutschland gewarnt. Die Übergangsnutzung der Atomenergie
müsse »so kurz wie möglich« sein, sagte
Töpfer dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Union und FDP
bezeichnen die Atomenergie als nötige
»Brückentechnologie« auf dem Weg in das Zeitalter
erneuerbarer Energien. Töpfer forderte im Tagesspiegel vom
Montag: »Man muß die Brücke so kurz wie
möglich machen, denn je länger sie wird, desto teurer und
unsicherer wird sie.« Er stelle sich auch die Frage,
»inwieweit diese Brücke tatsächlich eine ist und
nicht ins Irgendwo hineinragt«. Der Exumweltminister
verlangte zugleich einen grundlegenden Umbau der Stromnetze in
Deutschland.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit