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Westerwelle: Verständnis für Pariser Roma-Politik
Brüssel. Frankreich hat in den vergangenen Wochen etwa 8000
Roma abgeschoben. Dazu erklärte Bundesaußenminister
Westerwelle am Samstag in Brüssel, es sei »einerseits
völlig klar, daß wir in Europa auf die
Freizügigkeit aller Europäer hinarbeiten«.
Andererseits sei es aber »auch das Recht jedes
Nationalstaates, die eigene Rechtsordnung« durchzusetzen. Er
habe »volles Vertrauen in die französische Demokratie
und die französische Regierung, daß diese Kriterien im
vollen Umfange im europäischen Geist
berücksichtigt« werden.
Unterdessen wies die französische Regierung Kritik Fidel Castros an ihrer Roma-Politik in scharfer Form zurück. Die Wortwahl des kubanischen Revolutionsführers sei »inakzeptabel«, sagte der Sprecher des französischen Außenministeriums, Bernard Valero, am Samstag in Brüssel. Der ehemalige kubanische Präsident hatte am Freitag in Havanna im Zusammenhang mit den aktuellen Abschiebungen der Roma erklärt, daß diese »Opfer der Grausamkeit der französischen äußersten Rechten sind«, sie seien die Opfer »einer anderen Art des rassistischen Holocaust«.
(AFP/jW)
Unterdessen wies die französische Regierung Kritik Fidel Castros an ihrer Roma-Politik in scharfer Form zurück. Die Wortwahl des kubanischen Revolutionsführers sei »inakzeptabel«, sagte der Sprecher des französischen Außenministeriums, Bernard Valero, am Samstag in Brüssel. Der ehemalige kubanische Präsident hatte am Freitag in Havanna im Zusammenhang mit den aktuellen Abschiebungen der Roma erklärt, daß diese »Opfer der Grausamkeit der französischen äußersten Rechten sind«, sie seien die Opfer »einer anderen Art des rassistischen Holocaust«.
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(AFP/jW)
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