-
10.09.2010
- → Feminismus
Kampagne gegen Diskriminierung
Berlin. Eine neue Kampagne gegen Rassismus, Homophobie und
»Transphobie« haben am Donnerstag die Berliner
Lesbenberatung e.V. und der Verein LesMigraS (Lesbische/bisexuelle
Migrant_innen und Schwarze) vorgestellt. Zentraler Bestandteil ist
zunächst die Erstellung einer Studie zu den Erfahrungen von
»lesbischen/bisexuellen Frauen und Trans*Menschen
(LBT*)« mit Gewalt und Mehrfachdiskriminierung, wobei
Angriffe, denen sexuell von der »Norm« abweichende
Nichtweiße und Einwanderer ausgesetzt sind, besondere
Beachtung finden sollen. Wie die beiden Organisationen mitteilten,
haben bereits mehr als 1000 Menschen die entsprechenden
Fragebögen beantwortet.
Anliegen der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützten Kampagne ist es, die Auswirkungen von Diskriminierung sichtbar zu machen sowie »politische und gesellschaftliche Forderungen zur Schaffung einer diskriminierungsarmen Gesellschaft zu formulieren und bestehende Beratungsangebote zu verbessern«. (jW)
www.lesmigras.de
Anliegen der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützten Kampagne ist es, die Auswirkungen von Diskriminierung sichtbar zu machen sowie »politische und gesellschaftliche Forderungen zur Schaffung einer diskriminierungsarmen Gesellschaft zu formulieren und bestehende Beratungsangebote zu verbessern«. (jW)
www.lesmigras.de
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus