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Korallen eingefroren

Um die Vielfalt der Korallen vor Hawaii zu erhalten, haben US-Wissenschaftler eine Zellbank dieser Organismen angelegt. Dadurch solle das Aussterben bestimmter Arten verhindert werden, teilte Mary Hagedorn vom Smithsonian Institute in Washington mit. »Die Zellen der eingefrorenen Korallen sind lebensfähig«, hob sie hervor. »Man kann das Material in 50 oder theoretisch 1000 Jahren auftauen und so wieder eine Art erschaffen oder eine Population entwickeln.« Die Forscher, die mit dem Meereskunde-Institut der Universität Hawaii zusammenarbeiten, hätten bereits Spermaproben von Korallen aufgetaut, um sie zur Befruchtung von Korallen-Eiern und zur Züchtung von Larven zu verwenden. Korallen sehen zwar aus wie Pflanzen, sind aber Nesseltiere. Viele Arten sind in unterschiedlichen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht. Eingefroren wurden jetzt Zellen der Pilzkoralle (Fungia scutaria) und der Koralle Montipora capitata. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2010, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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