Zum Inhalt der Seite

Bogotá: Autobombe vor Radiosender

Bogotá. Vor dem Gebäude des Rundfunksenders Caracol Radio im Finanzzentrum der kolumbianischen Hauptstadt ist am Donnerstag eine Autobombe detoniert. Sechs Menschen wurden durch die Explosion verletzt, zu der sich zunächst niemand bekannte. Unklar sei auch noch, gegen wen sich der Anschlag gerichtet habe, sagte ein Polizeisprecher. Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos besuchte den Tatort und erklärte, Ziel der »Terroristen« sei es »einzuschüchtern und zu erschrecken«. Man werde das normale Leben fortsetzen, ermitteln, wer der Urheber des Anschlags gewesen sei und »den Terrorismus mit allen Mitteln bekämpfen«, so Santos.

(PL/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!