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Athener Schüler wurde »ermordet«

Athen. Im Prozeß gegen die beiden Polizisten, die im Dezember 2008 im Athener Stadtteil Exarcheia den 15jähren Schüler Alexandros Grigoropoulos erschossen hatten, plädierte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Mord. Der Hauptangeklagte Epaminodas Korkoneas hätte vorsätzlich auf den Jungen geschossen, führte der Staatsanwalt Haralampos Lakafosis vor Gericht in Amfissa aus. Der Polizeibeamte hätte aus »niederen Beweggründen« gehandelt. Für den Mitangeklagten Vassilis Sarakliotyis beantragte der Staatsanwalt eine Verurteilung wegen Beihilfe. Der Prozeß wird wegen der Sommerpause erst am 2. September mit den Plädoyers der Anwälte der Nebenklage fortgesetzt.
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2010, Seite 7, Ausland

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