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Frau verklagt Bundeswehr

Der Tod eines Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan soll nach dem Willen von dessen Mutter ein juristisches Nachspiel haben. Wie der Spiegel am Sonntag berichtete, reichte die Mutter eines am Karfreitag in der Nähe von Kundus getöteten Hauptfeldwebels Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Potsdam ein. Sie sei »nach reiflicher Überlegung und umfassenden Recherchen zu der Überzeugung gelangt, daß der Tod ihres Sohnes zu den gegebenen Umständen hätte verhindert werden können und müssen«, heißt es laut Spiegel in dem Antrag. Die Frau wirft der Bundeswehr vor, man habe die Einheit ihres Sohnes »unter bewußter Versagung militärischer Hilfe verrecken lassen.« (AFP/DAPD)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2010, Seite 3, Schwerpunkt

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