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Geldstrafe für Monsanto

New York. Der Agrochemiekonzern Monsanto muß wegen des unerlaubten Verkaufs gentechnisch veränderten Baumwollsaatguts eine hohe Geldstrafe zahlen. Die US-Umweltbehörde EPA verhängte eine Strafe von 2,5 Millionen Dollar gegen die Firma, weil sie trotz eines örtlichen Verbots zwei Baumwollsorten an Produzenten im US-Bundesstaat Texas verkauft habe, erklärte die EPA-Vertreterin Cynthia Giles am Donnerstag (Ortszeit) in New York. In den Samen vom Typ Bollgard und Bollgard II sind bestimmte Pestizide bereits enthalten. In zehn Bezirken in Texas sind die Pflanzen verboten, damit Schädlinge keine Resistenzen gegen die Pflanzenschutzmittel bilden können. Laut EPA handelt es sich bei der Geldstrafe um die höchste, die bisher im Zusammenhang mit dem Gesetz zur Anwendung von Pestiziden in den USA verhängt wurde.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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