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Mehr Rente für in DDR Geschiedene?

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern will über den Bundesrat eine bessere Rentenversorgung für in der DDR Geschiedene erreichen. Die Landesregierung will gemeinsam mit Berlin am heutigen Freitag einen entsprechenden Entschließungsantrag einbringen.

Für die rund 400000 Betroffenen – überwiegend Frauen – seien die positiven Regelungen des DDR-Rentenrechts wie etwa die Anrechnung von Erziehungszeiten nicht mehr gültig. Auf der anderen Seite erhielten sie nicht den in der BRD seit 1977 geltenden Versorgungsausgleich und lebten im Alter daher oft am Existenzminimum.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2010, Seite 15, Feminismus

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