Zum Inhalt der Seite

Noriega in Paris vor Gericht

Paris. Nach zweimonatiger Untersuchungshaft hat in Paris am Montag der Prozeß gegen den ehemaligen panamaischen ilitärmachthaber Manuel Noriega begonnen. Ihm droht nach zwanzig Jahren Haft in den USA nun in Frankreich eine Gefängnisstrafe von weiteren zehn Jahren. Die französische Justiz wirft Noriega vor, Ende der 80er Jahre mit dem Kauf von Luxuswohnungen in Paris 2,3 Millionen Euro an Einnahmen aus Drogengeschäften gewaschen zu haben.

(apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!