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China besorgt über Manöver

Peking. China hat sich besorgt über das geplante Manöver der südkoreanischen und der US-amerikanischen Marine geäußert. Der chinesische Außenminister Quin Gang forderte am Dienstag Zurückhaltung und rief beide Parteien auf, die Spannungen nicht noch zu verschärfen. Das Manöver nahe der Seegrenze zwischen Nord- und Südkorea wurde angekündigt, nachdem am 26. März ein Kriegsschiff der südkoreanischen Marine im Anschluß an eine Explosion gesunken war. 46 Soldaten starben dabei.

Seoul hatte Pjöngjang beschuldigt, die »Cheonan« per Torpedo versenkt zu haben. China, ein enger Verbündeter von Nordkorea, riet zu einem besonnenen Umgang mit dem Vorfall auf. Die Regierung in Pjöngjang wies jede Beteiligung an dem Untergang des Schiffs zurück. Nach südkoreanischer Darstellung soll das Manöver der »Abschreckung« dienen. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2010, Seite 1, Ausland

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