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Rüttgers hofft auf späte Rache

Berlin. Der nordrhein-westfälische-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hofft offenbar, bei möglichen Neuwahlen noch einmal als Spitzenkandidat seiner Partei nominiert zu werden. Rüttgers gehe davon aus, daß die rot-grüne Minderheitsregierung von Hannelore Kraft (SPD) nicht lange halten werde, sollte sie überhaupt an die Macht kommen, schrieb die Welt am Sonntag unter Berufung auf Düsseldorfer CDU-Kreise. Rüttgers hatte am Sonnabend bekanntgegeben, daß er bei der anstehenden Wahl des Ministerpräsidenten durch den Landtag nicht gegen die SPD-Kandidatin Kraft antreten werde. Auch den Fraktionsvorsitz einer möglichen künftigen Opposition im Landtag strebe er nicht an.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2010, Seite 5, Inland

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