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Gauck unterstützt Afghanistan-Krieg
Potsdam. Der Kandidat von SPD und Grünen für das Amt des
Bundespräsidenten, Joachim Gauck (Foto), hat sich zum
deutschen Bundeswehreinsatz in Afghanistan bekannt. »Ich kann
ertragen, daß wir dort sind«, sagte Gauck am Dienstag
im Brandenburger Landtag in Potsdam. Der 70jährige stellte
sich der SPD- und der Grünen-Fraktion vor. Nach dem
Gespräch sagte er, die »Solidargemeinschaft der
Kämpfenden« zu verlassen, halte er »nicht für
besonders erwachsen«.
Vor Vertretern auch anderer Landtagsfraktionen rechtfertigte Gauck erneut die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg, obwohl es– im Unterschied zu Afghanistan– dafür kein UN-Mandat gegeben habe. »Ich fand es richtig«, sagte er. Zwar sei er »kein Freund von Kriegen«, aber auch kein Pazifist. Mit Blick auf die Innenpolitik bekannte Gauck, daß für ihn das »Freiheitsthema« wichtiger sei als das »Gerechtigkeitsthema«. (ddp/jW)
Vor Vertretern auch anderer Landtagsfraktionen rechtfertigte Gauck erneut die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg, obwohl es– im Unterschied zu Afghanistan– dafür kein UN-Mandat gegeben habe. »Ich fand es richtig«, sagte er. Zwar sei er »kein Freund von Kriegen«, aber auch kein Pazifist. Mit Blick auf die Innenpolitik bekannte Gauck, daß für ihn das »Freiheitsthema« wichtiger sei als das »Gerechtigkeitsthema«. (ddp/jW)
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