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Wieder Ärger in der Weltwerkstatt

Peking. Der weltgrößte Elektronikhersteller Foxconn (ein Unternehmen, das im Auftrag bekannter Markenartikler billig in China produziert) hat den Tod eines weiteren Beschäftigten in China bestätigt. Vorwürfe der Schwester, der 27jährige Betroffene sei an Erschöpfung wegen Überarbeitung gestorben, wies der in taiwanischem Besitz befindliche Konzern am Mittwoch zurück.

Ein Foxconn-Sprecher erklärte, nichts spreche dafür, daß der Tod mit der Arbeit im Werk in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen zusammenhänge. Die Arbeitsbedingungen bei Foxconn stehen seit Wochen unter scharfer Beobachtung, da sich seit Jahresbeginn bereits elf Beschäftigte des Konzerns in China das Leben nahmen. Arbeitsrechtsorganisationen machen den hohen Druck bei gleichzeitig schlechter Bezahlung verantwortlich. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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