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Täter und Opfer: Roma berichten

Frankfurt/Main. Am morgigen Donnerstag findet im Rahmen der Ausstellung »Frankfurt–Auschwitz« im Foyer des DGB-Hauses (Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77) in Frankfurt/Main die erste Begleitveranstaltung mit Angehörigen von Roma-Familien statt. Ab 19 Uhr werden Zeitzeugen über die Erfahrungen ihrer Eltern und Verwandten berichten, die Auschwitz und andere Vernichtungslager der Nazis überlebt haben.

In den Berichten wird es um Traumatisierungen und Ängste, aber auch um die Konfrontation mit Tätern gehen, die nach dem Krieg nicht zur Verantwortung gezogen wurden. Die Ausstellung »Frankfurt–Auschwitz« ist noch bis 11. Juni immer montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Infos unter: www.­foerdervereinroma.de

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2010, Seite 15, Antifaschismus

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