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Brasiliens Präsident Lula in Teheran

Teheran. Im Atomstreit mit dem Iran ist der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva am Sonntag in Teheran mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu Gesprächen zusammengekommen, wie das staatliche iranische Fernsehen berichtete. Die nichtständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats Brasilien, Türkei und Libanon widersetzen sich dem Ansinnen der USA, im Atomstreit weitere Strafmaßnahmen zu beschließen. Der brasilianische Staatschef hatte wiederholt das Recht des Iran auf eine friedliche Nutzung der Atomkraft verteidigt. Vor seiner Abreise nach Teheran kritisierte Lula im brasilianischen Fernsehen die Staatschefs Obama, Sarkozy, Merkel und Brown, weil diese Technokraten vorschickten, statt selbst mit der iranischen Regierung zu sprechen: »Sie sind gewählt worden, um Politik zu machen.« (AFP/PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2010, Seite 1, Ausland

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