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17.05.2010
- → Inland
Kramer warnt vor Antisemitismus
München. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in
Deutschland, Stephan Kramer, hat vor vermeintlichen Antisemitismus
in den Medien gewarnt. Nicht nur rechte, sondern auch linke
Blätter seien betroffen, sagte Kramer im Interview mit dem
Magazin Focus. Er nannte die tageszeitung, junge Welt und
Neues Deutschland als Beispiele. Der Antisemitismus zeige sich im
linken Medienspektrum in »einer kompromißlosen
Parteinahme für die palästinensische Position«.
Israel werde dabei als rassistischer und imperialistischer
Kolonialstaat gezeichnet. Kramer zufolge gebe es antisemitische
Passagen auch im Berliner Tagesspiegel und in der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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