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Kramer warnt vor Antisemitismus

München. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat vor vermeintlichen Antisemitismus in den Medien gewarnt. Nicht nur rechte, sondern auch linke Blätter seien betroffen, sagte Kramer im Interview mit dem Magazin Focus. Er nannte die tageszeitung, junge Welt und Neues Deutschland als Beispiele. Der Antisemitismus zeige sich im linken Medienspektrum in »einer kompromißlosen Parteinahme für die palästinensische Position«. Israel werde dabei als rassistischer und imperialistischer Kolonialstaat gezeichnet. Kramer zufolge gebe es antisemitische Passagen auch im Berliner Tagesspiegel und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2010, Seite 4, Inland

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